Studieren im Ausland: Gesundheit
Speziell für Reisende ins nicht-europäische Ausland stellt sich die Frage der Gesundheitsvorsorge. Das betrifft zum einen die Krankenversicherung und zum anderen nötige Impfungen.
Bei einem längeren Auslandsaufenthalt ist die normale Krankenversicherung in der Regel ungenügend. Sie gilt üblicherweise maximal bis zu 90 Tage nach Verlassen des Heimatlandes und versichert nicht bei einem längeren Aufenthalt zu Studienzwecken.
In jedem Fall sollten die Bedingungen für eine Weiterversicherung in einem Gespräch mit der eigenen Krankenversicherung geklärt werden. Gegebenenfalls sollten Sie sich auch Angebote anderer Versicherer einholen, da die Kosten für eine Auslands-Krankenversicherung sehr hoch sein können und sich ein Vergleich häufig rechnet.
Rechtzeitig impfen lassen
Impfungen werden von einigen Ländern in den Einreisebestimmungen gefordert, diese müssen Sie bei der Einreise auch nachweisen können.
Informationen zu vorgeschriebenen beziehungsweise empfohlenen Impfungen kann der Hausarzt geben oder der Spezialist im Institut für Tropenmedizin. Merkblätter und Hinweise hält auch das Eidgenössische Personalamt bereit.
Impfungen werden nur zum Teil von der Krankenkasse übernommen, so dass hierfür eigene Ausgaben einkalkuliert werden müssen.
Linksammlung
www.eda.admin.ch
Reiselinks des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten
www.sti.ch
Schweizer Tropeninstitut
www.kvg.org
Informationen für Schweizer Studierende, die ins EU-Ausland gehen
www.safetravel.ch
Reisemedinzinische Beratung
Beratung
Grundsätzlich gilt auch hier: Kümmern Sie sich rechtzeitig. Denn mit einer Vielzahl von Impfungen müssen Sie mindestens drei Monate vor Reiseantritt beginnen. Beim Arzt können Sie sich auch hinsichtlich Ihrer Reiseapotheke beraten lassen und sich über allgemeine hygienische Vorsorgemassnahmen informieren.
Datum: 08/2011
Autor: staufenbiel.ch
Auf Achse im Ausland



