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Das Mitarbeitergespräch: Den Vorgesetzten verstehen

Seien Sie verständnisvoll im Mitarbeitergespräch. (Foto: Gina Sanders - Fotolia.com)

Der richtige Umgang mit dem Vorgesetzten ist Ihr Schlüssel zum Erfolg. Lesen Sie hier, wie Sie im Mitarbeitergespräch Respekt und Verständnis zeigen, ohne alle Entscheidungen gutzuheissen.

Der Chef ist das „Leittier“ und derjenige, der über die Besetzung Ihres Arbeitsplatzes bestimmt. Beim Mitarbeitergespräch ist es wichtig, dass Sie sich bei aller Sympathie oder Antipathie bewusst machen, dass Ihr Vorgesetzter am längeren Hebel sitzt. Das heisst jedoch nicht, dass Sie immer klein beigeben müssen.

Im Mitarbeitergespräch Rangordnung respektieren

Gerade in Unternehmen, in denen vorwiegend jüngere Mitarbeiter angestellt sind, tendieren Vorgesetzte dazu, Ihnen bereits am ersten Arbeitstag das Du anzubieten. Wenn Sie sich im Mitarbeitergespräch vergegenwärtigen, dass es trotz der familiären Anrede Unterschiede in der Rangordnung gibt, können Sie das Angebot gern annehmen.

Lassen Sie sich von einem vertrauten Du nicht täuschen und vermeiden Sie dringlich flache Witze, persönliche Kommentare oder Spitznamen im Büro sowie im persönlichen Mitarbeitergespräch. Dasselbe gilt, wenn Sie mit Ihrem Vorgesetzten privat, zum Beispiel im Sportclub oder beim Feierabendbier, verkehren: Ziehen Sie eine klare Grenze im Umgang mit Ihrem Vorgesetzten als Privatmensch und Chef.

Mitarbeitergespräch: Verständnis zeigen

Auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Vorgesetzter ist der chaotischste, ungerechteste oder unsympathischste Mensch, den Sie kennen: zeigen Sie im Mitarbeitergespräch Verständnis. Versetzen Sie sich in die Rolle Ihres Vorgesetzten: Die Bedürfnisse aller Mitarbeiter zugleich zu berücksichtigen, jeden Arbeitsvorgang im Auge zu behalten und im Gespräch mit Geschäftspartnern souverän zu wirken, kann für den einen oder anderen Chef zu akuten Stesssituationen führen. Wundern Sie sich daher im Mitarbeitergespräch nicht, wenn dieser ab und zu einen rauen Ton zutage legt oder Ihnen gegenüber sehr wortkarg ist.

Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Vorgesetzter bei mehreren Mitarbeitern im Unternehmen nicht jedem die Aufmerksamkeit schenken kann, die dieser meint zu verdienen, da der Tag einer Führungskraft auch nur 24 Stunden hat. Halten Sie beim Mitarbeitergespräch verständlich aufbereitete Unterlagen bereit, damit er Ihnen trotz Terminen im Hinterkopf mühelos folgen kann. 

Datum: 11/2012
Autorin: Julia Schmidt

Mitarbeitergespräch: Professionalität wahren