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Sozialkompetenz: Definition und Beispiele

Wenn alle ein wenig Sozialkompetenz beweisen, können Sie an einem Strang ziehen. (Foto © Maximilian Haupt - Fotolia.com)
Für ein gutes Betriebsklima sollten alle an einem Strang ziehen. (Foto © Maximilian Haupt - Fotolia.com)

Sozialkompetenz hat verschiedene Gesichter. Zum einen ist sie im Kundenkontakt und in der Teamarbeit, zum anderen im täglichen Arbeitsablauf erforderlich. Was bedeutet dieser Begriff und welche Komponenten beinhaltet die Sozialkompetenz?

Unter Sozialkompetenz werden all die Fähigkeiten zusammengefasst, die uns erlauben, effektiv mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten: Kommunikationstalent, Führungsqualitäten, Teamfähigkeit, interkulturelle Kompetenzen – die Liste könnte ewig fortgesetzt werden. Einige der wichtigsten Komponenten von Sozialkompetenz finden Sie hier:

Kritikfähigkeit und Konfliktfähigkeit

Früher oder später wird Sozialkompetenz im Job notwendig. Um mit Ihren Kollegen reibungslos umzugehen, sollten Sie Folgendes können:

  • Richtig kritisieren: Sozialkompetenz beinhaltet auch, konstruktive und angemessene Kritik anzubieten.
  • Kritik annehmen: Wenn Sie Kritik und auch Beschwerden nicht als Angriff empfinden und die Vorschläge anderer in die eigene Arbeit einbauen können.
  • Konflikte vermeiden: Bei Auseinandersetzungen sachlich bleiben und die Eskalation von Meinungsunterschieden zu Streitereien verhindern.
  • Konfliktmanagement: In Konfliktsituationen bleiben Sie trotz hoher Spannung ruhig und sachlich. Sozialkompetenz beweisen Sie, indem Sie den Standpunkt des Anderen nachvollziehen, den Grund seiner Unzufriedenheit erkennen und eine Lösung, die beide Seiten zufrieden stellt, entwickeln und aushandeln. Dazu gehört, dass Sie sich richtig beschweren können und den Umgang mit Einwänden lernen.

Kommunikation und interkulturelle Kompetenz

Die Kommunikationsfähigkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Berufsleben. Wer in Gesprächssituationen keine Sozialkompetenz aufweist, kann im Umgang mit Kunden und Kollegen Probleme bekommen.

In der heutigen globalisierten Welt arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen. Sozialkompetenz stellt hier ein wichtiges Bindeglied dar. Interkulturelle Kompetenz beinhaltet jedoch mehr, als kognitives Wissen über die Kultur des Gegenübers zu besitzen. Wenn Sie im Umgang mit Menschen anderer Kulturräume Sozialkompetenz zeigen, können Sie Fettnäpfchen vermeiden und Türen öffnen.

Teamfähigkeit

Wer produktiv im Team arbeiten will, benötigt Sozialkompetenz: Kommunikationsfähigkeit brauchen Sie sowohl um gemeinsame Ziele herauszuarbeiten als auch um die Ergebnisse zu präsentieren. Mögliche Unstimmigkeiten mit Kollegen vermeiden Sie, wenn Sie konfliktfähig sind. Und ohne interkulturelle Kompetenz kommen Sie nicht aus, wenn Ihr Team – oder auch Ihre Kunden – einen kulturell heterogenen Hintergrund haben.
Darüber hinaus hat aber in einem Team, das eng zusammen arbeitet, Harmonie einen besonders hohen Stellenwert. Um sie zu erlangen, ist Sozialkompetenz unabdingbar:

  • Kooperationsbereitschaft: Sozialkompetenz bedeutet, mit anderen zusammen arbeiten zu können und bereit zu sein, bei Bedarf Hilfe zu leisten.
  • Empathie: Die Fähigkeit, die Gefühle und Beweggründe der anderen zu erkennen und einfühlsam zu handeln.
  • Anpassungsfähigkeit: Die Bereitschaft, Mehrheitsentscheide der Gruppe zu akzeptieren ist ein wichtiger Bestandteil von Sozialkompetenz.
  • Durchsetzungsfähigkeit: Auch wenn Harmonie sehr wichtig ist, sollten Sie die eigene Meinung und Bedürfnisse nicht ausser Acht lassen. Die Durchsetzungsfähigkeit schliesst sowohl die Bereitschaft ein, den eigenen Standpunkt zu vertreten, als auch ein Verständnis dafür, wann ein Kompromiss die bessere Lösung ist.

Führungskompetenz: Auf dem Weg an die Spitze

Wer in die Führungsetage aufsteigen will, braucht mehr als Sozialkompetenz. Lesen Sie mehr zur Führungskompetenz.

Datum: 06/2013
Autorin: Marina Bazenova

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