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"Wer Druck zum Lernen braucht, irrt sich"

Foto: Ekaterina Pokrovsky / Shutterstock.com
Foto: Ekaterina Pokrovsky / Shutterstock.com

Die Fitnessstudios sind voll, die Bibliotheken genauso. Das neue Jahr nehmen viele als Anlass für gute Vorsätze. Durchstarten im Studium und Beruf gehört oft dazu. Selbstmanagement-Trainer Thomas Mangold verrät im Interview, wie man effizienter lernt und produktiver bleibt.

Das neue Jahr bringt oft gute Vorsätze. Was war Ihr bester Neujahrsvorsatz? Und welchen haben Sie am schnellsten gebrochen?

Mein bester Vorsatz war sicher der Startschuss für meinen Selbstmanagement-Blog und mein erstes Buch. Der am schnellsten gebrochene war wohl mit dem Rauchen aufzuhören. Das habe ich damals keine paar Stunden durchgehalten. Mittlerweile habe ich das Laster auch schon vor längerer Zeit abgelegt. Nur als Neujahrs-Vorsatz hat das nicht geklappt.

Viele Studenten wollen das neue Jahr nutzen und in der Hochschule durchstarten. Was macht effizientes Lernen aus?

Effizientes Lernen beginnt schon im der Vorlesung. Wenn ich in jede Vorlesung mit etwas Vorkenntnis zum Thema gehe, kann ich qualitativ hochwertige Mitschriften anfertigen und das Thema so zuhause noch nachbearbeiten. Wenn ich so vorgehe, bleibt automatisch eine Menge Lernstoff hängen, ohne dass ich explizit lernen muss. Vor Klausuren gilt dann: Lernplan erstellen. Wichtig ist aber, dass man sich genügend Zeitpuffer lässt – falls doch mal keine Zeit zum Lernen ist oder man manche Themen nochmal wiederholen muss. So vorbereitet, sollte keine Prüfung mehr schiefgehen.

Was raten Sie Studenten und Berufseinsteigern, die ihre Aufgaben bisher immer auf den letzten Drücker erledigt haben?

Werft mal ein Auge auf die Eisenhower-Matrix werfen. Diese unterscheidet zwischen vier Kategorien: wichtig & dringend; wichtig & nicht dringend; nicht wichtig & dringend;  nicht wichtig & nicht dringend. Wer alles auf den letzten Drücker erledigt, ist immer in der Kategorie wichtig & dringend. Die wichtigen aber nicht dringenden Aufgaben geraten aus dem Fokus. Die gut organisierten Studenten sind wesentlich entspannter. Wer behauptet, er brauche den Druck zum Lernen, der irrt. Das ist eine selbstverwirklichende Prophezeiung. Versucht es mal anders. 

Kennt die größten Zeitfresser: Selbstmanagement-Experte Thomas Mangold. (Foto: privat)
Kennt die größten Zeitfresser: Selbstmanagement-Experte Thomas Mangold.

Natel weg beim lernen

Was sind die größten Produktivitätsbremsen und Zeitfresser?

Um konzentriert zu arbeiten, würde ich Störungen jeglicher Art vermeiden. Dazu gehören Anrufe, SMS, Whatsapp, Facebook Messages, Erinnerungen und vieles mehr. Also Natel weg! Aber auch Störungen durch Mitbewohnern oder Kollegen sollte man vermeiden.  Zu den größten Zeitfressern zählen sicher auch die sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Konsorten!

Mit welchen Schritten werde ich produktiver?

Störungen vermeiden: So kann man konzentriert und fokussiert arbeiten.
Die Zeit zur Erledigung von Aufgaben begrenzen: Das hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht vom hundertsten ins tausendste zu kommen.
Sorge für eine aufgeräumte Arbeitsfläche: Auch das vermindert die Gefahr der Ablenkung.
Mach regelmäßig Pausen: Nur so wirst du über lange Zeit produktiv arbeiten können.
Nutze spezielle Hintergrund-Musik: Diese speziell modulierte Musik hilft dabei produktiver zu sein (zum Beispiel die Spotify-Playlist Focus@Will).  

Wie organisiere ich Privat- und Berufsleben so, dass mir ausreichend Zeit für beides bleibt?

Durch die richtige Planung und den Fokus auf das Wesentliche. Definiere in beiden Bereichen ganz klar Deine Hauptaufgaben. Bei den Nebenaufgaben und sonstigen Verpflichtungen gilt: automatisieren, delegieren oder eliminieren.

Steckbrief

Mehr freie Zeit zur Verfügung haben, wer will das nicht. Thomas Mangold hilft den Lesern seines Blogs (Selbst-Management.biz) und seiner Bücher, den Hörern seines Podcasts, sowie den Teilnehmern seiner Video-Kurse, Coachings und Seminare dabei, ihr Leben effizienter und produktiver zu gestalten, um dieses Ziel zu erreichen.

Thomas Mangald war 15 Jahre lang als Sozialpädagoge beim Jugendamt der Stadt Wien tätig, ehe er sich im Bereich Selbstmanagement selbstständig gemacht hat. Außerdem ist er diplomierter Sportmental-Trainer und lizensierter Life Kinetik-Coach.